Abschlussvortrag: How to make it fAIr – Methoden partizipativer Technikgestaltung für das Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI)

„Was ist faire KI?“ und „Wie kann faire KI praktisch umgesetzt werden?“ diesen und weiteren relevanten Fragen zu menschenzentrierter KI-Forschung widmete sich eine Online-Veranstaltung am 15.05.21. Bei dem von AIT und der Universität Salzburg organisiertem Event wurden vier von der FFG geförderte Projekte und ihre zentralen Ergebnisse vorgestellt und in einer Diskussionsrunde mit Expert*innen reflektiert. Anita Thaler (IFZ) präsentierte Projektergebnisse aus dem vom IFZ geleiteten Projekt dAIalog.at und verwies dabei insbesondere auf die Wichtigkeit der frühzeitigen Einbindung von Stakeholdern in den Entwicklungsprozess (z.B. Betriebsrät*innen und Gender-, sowie Inklusionsbeauftragte). Wie dies mit konkreten partizipativen Formaten funktioniert und zu welchen Zeitpunkten auf Fairness in der Modellerstellung, beim Training der KI, bei der Implementation einer KI in Organisationen und bei Datenverarbeitung und -speicherung geachtet werden muss, kann im Bericht (open access) nachgelesen werden.

In der anschließenden Diskussionsrunde reflektierte Projektmitglied Christopher Frauenberger (Universität Salzburg) gemeinsam mit weiteren Diskutant_innen technikphilosophische und ethische Fragestellungen, z.B. inwieweit KI tatsächlich ‚menschenzentriert‘ sein muss und ob ‚fair‘ oder vielleicht doch ‚gerecht‘ der bessere Begriff sei, weil dieser immer wieder zwischen den Beteiligten ausgehandelt werden müsse.

Weitere vorgestellte Projekte waren das Projekt CALIBRaiTE, complAI und FAIRALGOS (s. auch hier). Die FFG wurde vertreten von Frau Charlotte Alber und Herrn Reinhard Zeilinger.

Der ORF-Radiobeitrag zur Veranstaltung: Algorithmen fair machen, 16.06.21 | Ö1 | ORF-Radiothek